Wenn der USB-Stick nicht erkannt wird - EDV im Streik

Computer-Akademie-Beitrag:
Datenrettung bei defektem USB-Stick

 






Übersicht einiger namhafter Anbieter von USB-Sticks

SanDisk

Kingston

Transcend

Hama

Intenso

Samsung

Verbatim

 



 

 



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Datenträger USB - wichtiges Utensil

2022-06 - EDV im Streik: USB-Stick nicht erkannt

#computer #usbstick #hardsoftware #tipps  

Es ist auch ein Kreuz mit der EDV. Klar, was die einen als „Elektronische Datenverarbeitung“ kennen, bezeichnen andere ja schon längst als „Ende der Vernunft“ und besonders deutlich wird es, wenn die Hard- und Software ihre fünf Minuten hat.

Photo by Markus Spiske on Unsplash
Wenn der USB-Stick nur noch Zahlen und wirres Zeug anzeigt

 

Schon Kishon kannte die Tücken der Technik

Dass technische Geräte eine Seele haben, wusste ja schon der bekannte Satiriker Ephraim Kishon. Oft genug hat er den technischen Gerätschaften in seinem Umfeld menschliche Charaktereigenschaften zugeschrieben. Unvergessen sei hier die Waschmaschine Jonathan oder auch der elektrische Rasierer, der ihm bei der „Geist des Radios“-Nummer einen Strich durch die Rechnung machte.

Das waren noch recht „einfache“ Geräte und man fragt sich ganz unweigerlich, was der Altmeister der Satire zu unserer heutigen Lebensweise gesagt hätte, in der wir Smartphones und Smart-Houses besitzen können. Oder wie einfach es ist, Daten mithilfe des USB-Sticks von einem Rechner auf den anderen zu bringen. Zwar gab es den ersten USB-Stick schon im Jahr 2000 – und diese verfügten über eine Speicherkapazität von immerhin 8 Megabyte – aber dass wir mittlerweile Sticks haben, die einen bis zwei Terrabyte an Daten speichern können, das hätte sich wohl niemand zu träumen gewagt.


  • Wenn der USB-Stick nicht erkannt wird

  • Was allerdings tun, wenn der USB-Stick keine Lust hat, zu arbeiten? Dies dürfte ein ganz alltägliches Problem sein. Man schiebt den Stick in die dafür vorgesehene Buchse und erhält die Fehlermeldung: „USB Stick wird nicht erkannt

    Ein Drama, vor allem dann, wenn wichtige Informationen auf dem Stick sind. Oft genug wird ja die ganze Fotosammlung der letzten Jahrzehnte darauf abgespeichert. Einschließlich der Bilder von Kinder und Enkel.

    Was macht man in diesem Fall? 

    Nun, man kann hoffen, dass das freundliche Personal der Computer-Akademie neben unterschiedlichen Kursen, etwa zum Thema „Excel“ auch die Möglichkeit und Kapazitäten hat, in diesem Spezialfall zu helfen. Oder man flucht lauthals und bittet inständig darum, dass es kein Hackerangriff ist, der den Datenstick außer Gefecht gesetzt hat.  

Herzchen aus 0 und 1

Photo by Alexander Sinn on Unsplash
Digitale Lösungen für die Lohnbuchhaltung müssen heutzutage dringend mobil sein.

 

Woran es liegen könnte

Welche Schritte kann man aber unternehmen, wenn man herausfindet, dass der USB-Stick streikt?

Zunächst einmal: Ruhe bewahren. Ich weiß, das ist einfacher gesagt, als getan, aber es hilft schon einmal ungemein.

Danach geht es an das, was die Ärzte gerne „Differenzialdiagnose“ nennen. Sprich: Wir haben eine Hypothese (USB-Stick will nicht mehr) und jetzt überprüfen wir, ob es nicht an anderen Dingen liegen könnte.

 

Option 1: USB-Port

Vielleicht ist ja auch der USB-Port nicht mehr in Ordnung. Um diese These zu testen, empfiehlt es sich, entweder den USB-Stick an einen anderen Rechner anzuschließen oder aber einen anderen USB-Stick anstelle des augenscheinlich „defekten“ zu verwenden.

 

Option 2: Neuer Name für den Datenstick

Nachdem man sich der ordnungsgemäßen Funktion des USB-Ports versichert hat, nimmt man sich nun den USB-Stick als solchen vor. Er wird erneut eingesteckt, erneut kommt die Fehlermeldung, dass das Gerät nicht erkannt wird und dann sucht man im Startmenü „Dieser PC“, respektive „Computer“ wahlweise das Menü „Verwalten“ (mit der rechten Maustaste auf „Computer“ klicken) oder sucht die „Systemsteuerung“.

So man das „verwalten“-Menü gefunden hat, wählt man „Computerverwaltung“, hernach „Datenträgerverwaltung“. Wenn man dort den USB-Stick findet, heißt es, dass er vom System erkannt wird und lediglich im Desktop nicht auftaucht.

In diesem Fall wird es notwendig, dass der Laufwerkbuchstabe geändert wird. Dies geschieht per Klick auf den Laufwerkbuchstaben, dem sich die Auswahl des Unterpunktes „Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern“ anschließt.

Im jetzt auftauchenden Fenster auf „Ändern“ klicken und den neuen Buchstaben zuordnen.

USB-Sticks

Foto von Jonathan Borba: https://www.pexels.com/de-de/foto/kreativ-metall-glas-usb-7442196/

 

Final Option: Formatierung

Wenn all dies nicht funktioniert hat, dann ist der USB-Datenträger aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr funktionsfähig. Die einzige Möglichkeit: Eine Formatierung. Hierzu öffnet man den Windows-Explorer, wählt den USB-Stick aus, klickt mit der rechten Maustaste und sucht im sich öffnenden Kontextmenü nach dem Punkt „Formatieren“.

Dies birgt natürlich den großen Nachteil mit sich, dass die wichtigen Daten, die man gespeichert hatte, tatsächlich gelöscht werden.

Fazit

Sicherlich, ein USB-Datenträger ist ganz praktisch, um Informationen und Daten zu archivieren. Sticks und Festplatten können auch hinreichend langlebig sein, aber da auch diese das Potenzial haben gehackt zu werden, oder einfach nur den Weg allen Irdischen zu gehen, empfehlen wir an dieser Stelle natürlich: Mehrere Datenträger nutzen, um die Archivierung sicherzustellen. Es könnte sich beispielsweise auch das „Großvater – Vater – Sohn“-Prinzip eignen.

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